Aktuelle Informationen der Gemeinde Brannenburg zur Corona-Pandemie


Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Die Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung tritt am 11. Mai in Kraft und gibt konkrete Handlungsanweisungen.


Die aktuelle Empfehlung des Gesundheitsamtes Rosenheim und Maskenpflicht (Stand 23.4.2020)

Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Bitte denken Sie auch daran, z.B. bei Einkäufen ausreichenden Abstand zu anderen Personen einzuhalten. Weitere Empfehlungen finden Sie im Merkblatt „Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Insbesondere Personen mit Erkältungssymptomen wie Husten, Fieber, Gliederschmerzen oder Geruchssinnstörungen aber auch mit Durchfall sollen jegliche Kontakte vermeiden und ggf. telefonisch mit dem Hausarzt bzgl. einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Kontakt aufnehmen.

Zum 22. April wurde eine Maskenpflicht bei Nutzung des ÖPNV und bei Einkäufen in Stadt und Landkreis Rosenheim eingeführt.

„Jede engere Begegnung mit einem anderen Menschen birgt im Moment die Gefahr einer Übertragung von SARS-CoV-2. Dies gilt auch im Kontakt mit Menschen, die bisher keine Symptome zeigen“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Wolfgang Hierl. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist aus seiner Sicht eine Möglichkeit, die Infektionsgefahr zu reduzieren, da hierdurch eine Übertragung unwahrscheinlicher wird.


Notbekanntmachung

Zweite Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung



Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim

Zwei Asylbewerberunterkünfte im Landkreis unter Quarantäne

Im Landkreis Rosenheim sind am langen Osterwochenende zwei Asylbewerberunterkünfte unter Quarantäne gestellt worden. Die 14-tägige Quarantäne wurde vom Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim angeordnet, nachdem es in beiden Unterkünften einen intensiven Kontakt mit einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person gegeben hat. Wie der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim Dr. Wolfgang Hierl sagte, handelt es sich hier um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Betroffen von den Quarantänemaßnahmen sind die Asylbewerberunterkünfte in Brannenburg in der Steinbeisstraße sowie in Samerberg am Eßbaum. Beide Einrichtungen wurden so eingezäunt, dass die Bewohner trotzdem die Möglichkeit haben sich innerhalb des Bauzaunes im Freien aufzuhalten. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes achtet darauf, dass die Quarantäne eingehalten wird. In dieser Zeit werden die Bewohner der beiden Einrichtungen mit allen nötigen Dingen des Lebens versorgt. Am Samerberg sind insgesamt zwölf Bewohner von dieser Maßnahme betroffen, in der Unterkunft in Brannenburg leben 48 Menschen.

Ergänzung der Pressemitteilung durch die Gemeinde Brannenburg:
Die Unterkunft in Brannenburg ist zwar für 48 Personen ausgelegt.
Zur Zeit wohnen dort aber nur 34 Personen. 


Hilfe beim Einkauf von Lebensmitteln und Medikamenten

Wenn Sie Hilfe brauchen beim Einkauf von Lebensmitteln oder Medikamenten können Sie sich gerne an den Burschenverein Brannenburg und auch an das Christliche Sozialwerk in Flintsbach wenden.

Burschenverein: Tel. 01511 8168922

Christliches Sozialwerk: Tel. 08034 4383 


Informationen zu Fördermitteln und Beantragung einer Entschädigung bei Tätigkeitsverbot im Zusammenhang mit der Corona-Krise


Einschränkung des Publikumsverkehrs im Rathaus Brannenburg

Der Parteiverkehr im Rathaus wird ab sofort eingeschränkt. Wir bitten Sie dringend,  nur bei Anliegen die unaufschiebbar sind und eine persönliche Anwesenheit erfordern (z.B. Unterschrift) ins Rathaus zu kommen und sonstige Angelegenheiten per Telefon (Tel.: 90610) oder E-Mail (gemeinde@brannenburg.de) zu erledigen. Das gilt auch für unsere Tourist-Information (Tel.: 4515; Mail: info@brannenburg.de)

Außerdem wird die Nutzung von allen kommunalen Liegenschaften (darunter fallen die Vereinsheime, die Schulturnhallen, die Wendelsteinhalle …) bis auf Weiteres untersagt. Wir bitten alle Vereine und Institutionen sich an diese Vorgaben zu halten.

Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit und Ihr Verständnis!


Wertstoffhofbesuch auf das unbedingt notwendige Maß reduzieren (9. April 2020)

Alle Landkreisbürgerinnen und -bürger sollten Wertstoffhofbesuche auf das unbedingt notwendige Maß reduzieren und lagerfähige Wertstoffe nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt entsorgen. Diese Bitte äußerte der Stellvertretende Landrat Josef Huber infolge des derzeitigen großen Andrangs auf den Sammelstellen. Die aktuell verstärkten Entsorgungsaktivitäten vieler Bürgerinnen und Bürger seien zwar verständlich, die Kapazitäten auf den Wertstoffhöfen unterlägen jedoch Grenzen und aufgrund der Corona-Pandemie zusätzlichen Einschränkungen, so Huber. So ist es auch an den Wertstoffhöfen unerlässlich, die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregelungen strikt einzuhalten. Insofern kann es Einlassbeschränkungen geben, wodurch mit längeren Staus und Wartezeiten zu rechnen ist. Um unnötige Kontakte zu vermeiden rät Huber, während der Wartezeiten im Fahrzeug sitzen zu bleiben und sich an die Anweisungen des Personals zu halten.

Alle Gemeinden unternähmen große Anstrengungen, die Wertstoffhöfe offenzuhalten. In begründeten Einzelfällen kommt es jedoch zu Einschränkungen. In so einem Fall, so Huber, solle möglichst nicht auf benachbarte Wertstoffhöfe ausgewichen werden. Dies führe nur zu einer Mehrbelastung der jeweiligen Wertstoffhöfe und des dortigen Wertstoffhofpersonals.

Die jeweiligen Gemeinden geben aktuelle Änderungen zeitnah bekannt. Auch das Landratsamt stellt entsprechende Informationen auf seiner Homepage zur Verfügung (www.abfall.landkreis-rosenheim.de / Entsorgung oder www.landkreis-rosenheim.de / Landratsamt / Umwelt, Natur, Land- und Abfallwirtschaft / Abfall und Wertstoff).

Weitere Informationen zur Abfallwirtschaft finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.brannenburg.de/rathaus-buergerservice/allgemeine-informationen/abfallwirtschaft

Bitte nehmen Sie Rücksicht aufeinander und bleiben Sie gesund.


Informationen des Landratsamtes zur Coronakrise

Auf den Seiten des Landratsamtes Rosenheim stehen die aktuellsten Informationen zur Corona-Krise. Dort finden Sie die am häufigsten gestellen Fragen und die dazugehörenden Antworten. Außerdem gibt es die neueste Fassung der Allgemeinverfügung und Hinweise auf Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Corona-Infos Landratsamt Rosenheim


Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie

Stand 25. März 2020

Hier finden Sie den kompletten Text mit Begründung:
Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 20. März 2020, Az. Z6a-G8000-2020/122-98

In Auszügen:

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlässt auf der Grundlage des § 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Verbindung mit § 65 Satz 2 Nr. 2 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) folgende
Allgemeinverfügung

1. Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.

2. Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.

3. Untersagt wird der Besuch von
a) Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt (Einrichtungen nach § 23 Abs. 3 Nr. 1 und 3 IfSG); ausgenommen hiervon sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige und Palliativstationen und Hospize,
b) vollstationären Einrichtungen der Pflege gemäß § 71 Abs. 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI),
c) Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Sinne des § 2 Abs. 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX), in denen Leistungen der Eingliederungshilfe über Tag und Nacht erbracht werden,
d) ambulant betreuten Wohngemeinschaften nach Art. 2 Abs. 3 Pflegewohnqualitätsgesetz (PfleWoqG) zum Zwecke der außerklinischen Intensivpflege (IntensivpflegeWGs), in denen ambulante Pflegedienste gemäß § 23 Abs. 6a IfSG Dienstleistungen erbringen und
e) Altenheimen und Seniorenresidenzen.

4. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt.

5. Triftige Gründe sind insbesondere:
a) die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
b) die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten),
c) Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen). Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Friseurbetrieben,
d) der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich,
e) die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
f) die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis,
g) Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung und
h) Handlungen zur Versorgung von Tieren.

6. Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.

7. Ein Verstoß gegen diese Allgemeinverfügung kann nach § 73 Abs. 1a Nr. 6 des Infektionsschutzgesetzes als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

8. Weiter gehende Anordnungen der örtlichen Gesundheitsbehörden bleiben unberührt.

9. Diese Allgemeinverfügung ist nach § 28 Abs. 3, § 16 Abs. 8 des Infektionsschutzgesetzes sofort vollziehbar.

10. Diese Allgemeinverfügung tritt am 21. März 2020, 00:00 Uhr in Kraft und mit Ablauf des 3. April 2020 außer Kraft. Die Ausgangsbeschränkungen enden damit am 3. April 2020, 24:00 Uhr.